Wie der Icemaker der Kühlgefrierkombination funktioniert

Wer sich eine Kühlgefrierkombination mit Eisspender gekauft hat fragt sich sicherlich wie das ganze funktioniert. Wir haben uns mit diesem Möbelstück ganz besonders beschäftigt und beantworten dir hier alle Fragen dazu.

Die meisten Eisbereiter verwenden einen Elektromotor. Es handelt sich um ein elektrisch betriebenes Wasserventil und eine elektrische Heizung. Um all diese Elemente mit Strom zu versorgen, müssen Sie den Eisbereiter an den Stromkreislauf Ihrer Kühlgefrierkombination anschließen. Außerdem müssen Sie den Eisbereiter an die Wasserleitung in Ihrem Haus anschließen, um die Eiswürfel mit Frischwasser zu versorgen. Die Stromleitung und die Wasserzufuhrröhre laufen beide durch ein Loch in der Rückseite des Gefrierschrankes (mehr über den Aufbau erfahren).

Wie der Icemaker funtkioniert

  • Wenn alles angeschlossen ist, beginnt der Eisbereiter seinen Kreislauf. Der Zyklus wird in der Regel durch einen einfachen Stromkreis und eine Reihe von Schaltern gesteuert. In der folgenden Abbildung sehen Sie, wie sich der Eismacher durch seinen Zyklus bewegt.
  • Zu Beginn des Zyklus sendet ein Zeitschalter im Stromkreis kurzzeitig Strom an ein magnetisches Wasserventil. In den meisten Ausführungen ist das Wasserventil hinter der Kühlgefrierkombination positioniert, aber es ist über elektrische Leitungen mit dem zentralen Kreislauf verbunden. Wenn der Stromkreis Strom über diese Drähte sendet, bewegt die Ladung einen Elektromagneten (eine Art Elektromagnet), der das Ventil öffnet.
  • Das Ventil ist nur etwa sieben Sekunden geöffnet und lässt gerade so viel Wasser ein, dass die Eisform gefüllt werden kann. Die Eisform ist ein Kunststoffbrunnen mit mehreren miteinander verbundenen Hohlräumen. Typischerweise haben diese Hohlräume eine gekrümmte, halbkreisförmige Form. Jede der Hohlwände hat eine kleine Kerbe, so dass jeder Eiswürfel mit dem daneben liegenden Würfel verbunden wird.
  • Sobald die Form gefüllt ist, wartet die Maschine, bis das Wasser in der Form gefriert. Das Kühlaggregat in der Kühlgefrierkombination übernimmt die eigentliche Arbeit des Einfrierens des Wassers, nicht der Eisbereiter selbst. Der Eisbereiter hat einen eingebauten Thermostat, der das Temperaturniveau des Wassers in den Formen überwacht. Wenn die Temperatur auf ein bestimmtes Niveau sinkt – sagen wir 9 Grad (-13 Grad Celsius) — schließt der Thermostat einen Schalter im Stromkreis (siehe Funktionsweise der Heimthermostate).
  • Beim Schließen dieses Schalters fließt elektrischer Strom durch eine Heizspule unter dem Eisbereiter. Beim Aufheizen der Spule erwärmt sie den Boden der Eisform und löst die Eiswürfel von der Formoberfläche
  • Der elektrische Stromkreis aktiviert dann den Motor des Eismachers. Der Motor dreht ein Getriebe, das ein weiteres Getriebe auf einer langen Kunststoffwelle dreht. Die Welle hat eine Reihe von Auswerferschaufeln, die sich aus der Welle herausziehen. Während sich die Klingen drehen, schaufeln sie die Eiswürfel aus der Form und schieben sie nach vorne. Da die Würfel miteinander verbunden sind, bewegen sie sich als Einheit.
  • An der Vorderseite des Eismachers befinden sich Kunststoffkerben im Gehäuse, die zu den Auswerferschaufeln passen. Die Klingen durchlaufen diese Kerben, und die Würfel werden in einen Sammelbehälter unter dem Eisbereiter geschoben.
    Die umlaufende Welle ist mit einer Kunststoffnocke versehen. Kurz bevor die Würfel aus dem Eisbereiter geschoben werden, greift die Nocke den Absperrhaken und hebt ihn an.
  • Nachdem die Würfel ausgeworfen wurden, fällt der Arm wieder nach unten. Wenn der Arm seine niedrigste Ruheposition erreicht hat, wirft er einen Schalter in den Kreislauf, der das Wasserventil aktiviert, um einen weiteren Zyklus zu beginnen. Wenn der Arm seine tiefste Position nicht erreichen kann, weil sich Eiswürfel übereinander gestapelt haben, wird der Zyklus unterbrochen. Dadurch wird verhindert, dass der Eiswürfelheber den gesamten Gefrierschrank mit Eis befüllt; er wird nur dann mehr Würfel machen, wenn im Sammelbehälter Platz ist.

Dieses System ist zwar effektiv für die Eisproduktion zu Hause, produziert aber nicht genug Eis für kommerzielle Zwecke, wie z. B. Restaurants und Selbstbedienungseisautomaten im Hotel.